Unterrichts- modelle
Verbund: Vierstädtedreieck
Thema: Streamingprojekt – Einführung eines M-Kurses Mathematik in der 6. Klasse
Beschreibung:
Ziel:
Digitale Etablierung eines M-Kurses Mathematik in der 6. Klasse.
Digital u. a. deshalb, weil eine Gruppendurchmischung vor Ort in Coronazeiten nicht möglich war.
Alle Sechstklässler/-innen aus den vier Mittelschulstandorten nahmen im Januar und Februar digital an einem vorgeschalteten Projekt „Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben“ teil, um organisatorische und technische Voraussetzungen zu prüfen. Nach dem Erhalt der Zwischenzeugnisse wurde für interessierte Schüler/-innen die Möglichkeit geschaffen, einmal pro Woche eine vertiefte Mathematikstunde digital zu besuchen. Dazu wählte man bewusst eine Lehrkraft aus, die voraussichtlich im Schuljahr 2022/23 diese Schüler/-innen in der M7 an der Mittelschule Eschenbach unterrichten wird.
Vorbereitungen:
· Installation eines gemeinsamen Videokonferenz-Tools, um eventuell auftretende technische Probleme lösen zu können.
· Einrichtung einer gemeinsamen Messenger-Plattform für die Lehrkräfte; (Grund: Treffen und Absprachen der Klassenleiter der 6. Klassen waren effektiv und zeitökonomisch, gemäß der agilen Scrum-Methode.)
· Intensive Sequenzplanung durch die vier Klassenleiter zu folgenden Themen: Umwelt, Fitness, Nachhaltigkeit, Erste-Hilfe.
· Die Lehrkräfte stellten den Schülerinnen und Schülern die einzelnen Sequenzen vor. Die Schüler erfuhren im Vorfeld nicht, welche Sequenz von welcher Lehrkraft angeboten wird, entschieden sich nach Interessen und Begabung und meldeten sich verbindlich für ein Thema an.
Durchführung:
Onlineprojekt: „Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben“
· Drei digitale Unterrichtsstunden pro Woche
· Durchmischte Schülergruppen lernen sich von Stunde zu Stunde näher kennen
· Erstellung eines Evaluationsbogens für Schülerinnen und Schüler
· Durchführung der Evaluation des Projekts mit Schülerinnen und Schülern
· Treffen der Lehrkräfte mit dem Ziel, das Projekt zu evaluieren
Weiterführung Streamingprojekt:
· Einführung eines M-Kurses Mathematik in der 6. Klasse
· Wöchentliches Streamen einer Mathematikstunde mit sukzessiver Steigerung des Anspruchniveaus im Hinblick auf die Aufnahme in den Mittlere-Reife-Zug
· Abschluss des Projekts: Gemeinsamer Ausflug aller Sechstklässler und der am Projekt beteiligten Lehrkräfte zum Monte Kaolino
Reflexion:
Was war gut?
· Identifikation mit der Schulart „Mittelschule“
· Schulübergreifende Begegnungen der Schülerinnen und Schüler, Stärkung des Wir-Gefühls im Verbund, Herausheben des Alleinstellungsmerkmals „Verbundarbeit“: nicht gegeneinander, sondern miteinander
· Horizonterweiterung für alle Beteiligten (technisch und inhaltlich durch Auseinandersetzung mit neuen Inhalten, Medien, Methoden und Mitmenschen)
· Alternativer, mediengestützter und zukunftsorientierter Unterricht
· Deutlicher Kompetenzzuwachs bei Schülerinnen und Schülern in Bezug auf digitale Bildung (siehe Medienführerschein)
· Intensive Auseinandersetzung mit einem vom Lernenden selbstgewählten Thema im Unterricht (Umwelt, Fitness, Nachhaltigkeit, Erste-Hilfe)
· Kennenlernen und produktives Zusammenarbeiten der Projektlehrkräfte und der Schulleitungen
Was gibt es zu bedenken?
· Zurückhaltende Schülerinnen und Schüler motivieren und aktivieren
· Chatfunktion des Videokonferenztools beschränken bzw. kontrollieren
· Kamerafunktion muss bei allen aktiviert sein
· Unterrichtsmaterial sollte vor Projektbeginn auf zentraler Plattform bzw. Cloud (z.B. Mebis) bereitgestellt werden
Verbund: Rhön
Thema: M-Kurs für alle Schüler/-innen der 6. Jahrgangsstufe des Schulverbunds
Beschreibung:
Ziele:
· Ausbau des Unterrichtsangebotes für leistungsstärkere Schüler
· M-Kurs-Angebot in den Fächern Mathematik, Englisch und Deutsch für geeignete Schüler/-innen der 6. Jahrgangsstufe am Nachmittag
· Bewusstmachung des Weges zum mittleren Bildungsabschluss an Mittelschulen
Voraussetzungen:
· Sachaufwandsträger stimmt dem Schülertransport zu
· Stunden werden aus gemeinsamen Stundenkontingent geleistet
· Idealerweise wir zukünftige M-7-Lehrkraft den M-Kurs leiten
· Kurs am Nachmittag
Material:
Verbund: Donau-Günz
Thema: Etablierung der Fremdsprache Spanisch im Stundenplan im M-Bereich der Mittelschule und Aufbau einer alternativen Unterrichtsschiene im Bereich MINT und kaufmännische Grundbildung
Beschreibung:
1. Ziele:
· Die Mittelschulen im Schulverbund Donau-Günz möchten im Rahmen des Schulversuches StarSV: Starke Schulen – Starker Verbund die Schulart Mittelschule als weiterführende Schulart neben der Realschule und dem Gymnasium in der Bildungsregion Landkreis Günzburg bestmöglich positionieren und stärker im Bewusstsein der Eltern als weiterführende Schulart, als richtige Angebotsschule verankern.
· Der Fokus liegt seit dem Schuljahr 2021/22 im Bereich der Etablierung einer zweiten Fremdsprache im M-Bereich, um den Charakter der weiterführenden Schulart zu unterstreichen und auch den mittleren Bildungsgang im Vergleich zur Realschule und zum Gymnasium stärker zu positionieren.
· Daneben soll alternativ und fest verankert der Bereich MINT und kaufmännische Grundbildung über das Fach Buchführung ausgebaut und curricular verankert werden.
· Eine Ausweitung in den genannten Bereichen trägt insgesamt zur Positionierung der Schulart Mittelschule bei und erweitert den Absolvent/-innen der Mittelschule das Spektrum der Ausbildungsberufe und der schulischen Anschlussmöglichkeiten. Hierbei wird auch die Kooperation mit externen Partnern forciert. Über Schulpartnerschaften beispielsweise kann diese Zusammenarbeit auch dokumentiert werden.
Ø 2. Fremdsprache (Spanisch) im M-Bereich der Mittelschule
Ø Aufbau einer alternativen Unterrichtsschiene im Bereich MINT und kaufmännische Grundbildung
2. Ressourcen:
Zusammenarbeit Schule/VHS oder Schule und andere außerschulische Experten und der Beschäftigung von Drittkräften (Arbeitsverträge über das Schulamt im Landkreis Günzburg).
3. Stolpersteine:
· Einstellung Personal/passende Kooperationspartner
· Aufrechterhaltung Schülermotivation
· Akzeptanz bei den Eltern (zwei Unterrichtsstunden zur Wiederholung und Vertiefung in den Kernfächern der Jahrgangsstufen „fehlen“)
· Auswahl passender Lehrwerke
· Leistungserhebungen (Wahlfach)
· Zeugnisbemerkung (möglich: Zeugnisbausteine oder Teilnahmebestätigung)
4. Erwartungen/Profit:
· Durch diese hochwirksame Weiterentwicklung der Berufsorientierung an der Mittelschule über das Angebot zum Erlernen einer zweiten Fremdsprache und der Ausweitung der kaufmännischen Grundbildung sowie des Bereiches MINT, können
Ø der Individualisierung und der Exzellenz der einzelnen Schülerinnen und Schüler Rechnung getragen,
Ø Begabungen vertieft,
Ø und das Übergangsmanagement in weitere Bildungswege oder in den Beruf systematisch weiterentwickelt,
Ø die Schulart Mittelschule konzeptionell aufgewertet und
Ø ein Beitrag zur Schulentwicklung der Schulart geleistet werden.
· Nutzung der Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schülern bzw. des Interesses im naturwissenschaftlichen Bereich und Erweiterung der Möglichkeiten der Berufsorientierung durch kaufmännische Grundbildung.
5. Ausblick:
· Ausweitung des Schulversuchs auf mehrere Jahrgangsstufen.
· Geplant ist das Aufsuchen von außerschulischen Lernorten mit den unterschiedlichen Fachgruppen, wie z.B. Besuch eines spanischen Lokals, Stadtführung in der spanischen Sprache, Besuch eines naturwissenschaftlichen Museums bzw. eines Labors eines örtlichen Chemie - oder Lebensmittelunternehmens; Besuch von örtlichen Firmen, die Einblick in den kaufmännischen Bereich gewähren.
· Geplant ist darüber hinaus ein „Spanischer Abend“ als Schulveranstaltung für Eltern und Kinder, um auch vermehrt Berührungspunkt mit der spanischen Kultur zu schaffen.
Verbund: Regnitztal
Thema: Gemeinsame Qualitätsstandards im Verbund schaffen - Schule des Lebens (Alltagskompetenzen)
Beschreibung:
Projektwochen, die durch den Bauernverband angeboten werden. Jede Schule hat ein anderes Schwerpunktthema. Hirschaid: Biodiversität und Imker (Bienenstöcke vorhanden), Strullendorf: Holz und Wald (passend zu Musikinstrumentenbau), Hallerndorf: Ernährung, Milchwirtschaft (Bauernhof in der Nähe).
Handlungsbedarf:
Treffen mit Vertreter/-innen des Bauernverbandes zusammen im Verbund, Festlegung des Projektbeginns, Planung der Abschlussveranstaltung in der „Regnitzarena“, verbunden mit kleiner Berufsmesse zu Berufen aus dem Primarbereich.
Verbund: Deggendorf, Metten
Thema: Qualitätsmanagement im Verbund
Beschreibung:
Das Bildungskonzept im Schulverbund Deggendorf-Metten umfasst verschiedene Aspekte, die darauf abzielen, eine optimale Lernumgebung und Unterstützung für die Schülerinnen und Schüler zu bieten. Hier sind einige Schlüsselbereiche:
1. Differenzierte Förderung: Der Schulverbund setzt auf differenzierte Fördermaßnahmen, um die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler zu erfüllen. Zu nennen sind das Gebundene Ganztageskonzept der MS Th. Heuss, das inklusive Konzept der MS Metten und das Mittlere Reife-Angebot der MS St. Martin. Es wird somit sichergestellt, dass jede Schülerin und jeder Schüler ihr bzw. sein volles Potenzial entfalten kann.
2. Lehr- und Lernmethoden: Der Schulverbund fördert innovative Lehr- und Lernmethoden, die auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler zugeschnitten sind. Dies kann den Einsatz von digitalen Arbeitsgeräten, differenzierten Unterrichtsmaterialien, Projektarbeit, kooperativem Lernen oder anderen pädagogischen Ansätzen umfassen, um die Motivation und das Engagement der Schülerinnen und Schüler zu steigern.
Beispiele: Digitale Schule der Zukunft, MINT Schule, Profilschule Informatik, Projekte mit der Lebenshilfe Deggendorf, Projekt Alltagskompetenz, Bildungsfahrt im Verbund.
Link: StarSV Starke Schulen im Verbund - ms-st-martin (ms-martin.de)
3. Individuelle Förderpläne: Basierend auf regelmäßigen Leistungsbeurteilungen und Gesprächen mit den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Eltern erstellt der Schulverbund individuelle Förderpläne. Diese Pläne identifizieren die Stärken und Schwächen jedes Schülers und legen Maßnahmen fest, um ihre Leistung zu verbessern und Herausforderungen zu bewältigen.
4. Unterstützung für besondere Bedürfnisse: Der Schulverbund bietet spezielle Unterstützung für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen an, sei es durch individuelle Lernangebote, Beratungsdienste oder die Zusammenarbeit mit externen Fachkräften.
5. Feedback und Evaluierung: Ein kontinuierliches Feedback- und Evaluierungssystem ermöglicht es dem Schulverbund, die Wirksamkeit seiner Maßnahmen zur Leistungsförderung zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen.
Durch die Implementierung dieses umfassenden Leistungskonzepts strebt der Schulverbund Deggendorf-Metten danach, eine inklusive Lernumgebung zu schaffen, in der jeder Schüler die Möglichkeit hat, erfolgreich zu sein und sein volles Potenzial zu entfalten.
Verbund: Oy, Pfronten
Thema: Weiterentwicklung der offenen Unterrichtsformen
Beschreibung:
Beide Schulen entwickeln auf Basis des Churermodells eigene offene Unterrichtsformen mit dem Ziel, selbstorientierendes digitales Lernen zu etablieren.