Qualitäts- standards Mittelschule
Nachhaltige Schulentwicklung an der Mittelschule mit Blick auf die Gegebenheiten im Verbund
Schulentwicklung ist ein andauernder Prozess. Hierbei nicht nur auf die Einzelschule zu blicken, sondern die Gesamtsituation in der Region eines Verbunds, die unterschiedlichen Bedarfe und Voraussetzungen im Blick zu behalten, stellt eine Herausforderung für den beteiligten Personenkreise dar. Dazu gehört auch, Qualitätsstandards an den einzelnen Mittelschulen zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen.
Auszug aus den Statements der Modellverbünde
Auswirkungen nachhaltiger Schulentwicklung und der Vereinbarung vergleichbarer Qualitätsstandards in einem starken Verbund:
· Im Verbund wird ein passendes Bildungsangebot für alle Schüler/-innen angeboten, damit eine Konkurrenzfähigkeit gegenüber anderen Schularten gegeben ist
· Der Verbund bietet das gesamte Bildungsspektrum/Portfolio der Mittelschule an (M-Zweig, D-Klasse, OGTS etc.)
· Die Verantwortung für Schulentwicklungsprozesse in den Einzelschulen und im Verbund wird von Einzelschule und Verbund gemeinsam getragen, die Kollegien werden einbezogen
· Allen am Verbund beteiligten Personen werden Gelegenheiten zur persönlichen Weiterbildung ermöglicht, gemeinsame SchiLFen werden organisiert
Faktoren, die eine nachhaltige Schulentwicklung und die Vereinbarung vergleichbarer Qualitätsstandards im Verbund fördern:
· Umsetzung des Verbundkonzeptes in den Einzelschulen, d. h. Vergleichbarkeit und Flexibilität im Schulsprengel
· Konkurrenzfähigkeit gegenüber anderen Schularten
· Sinnvolles Verhältnis zwischen Innovation und Bewährten an Einzelschulen und im Verbund
· Individuelle Stärken und Interessen der Schüler/-innen berücksichtigen, Förderung entsprechend der Fähigkeiten und Talente
· Vielfalt im Hinblick auf das Bildungsangebot, wie es eine Schule allein nicht leisten kann
Faktoren, die einen Verbund an einer nachhaltigen Schulentwicklung und der Vereinbarung vergleichbarer Qualitätsstandards hindern:
· Gemeinsame Standards werden als Ganzes oder auch singulär nicht eingehalten
· Ungleiche Verteilung der Bildungsangebote
· Die Nichtberücksichtigung der Eigenheiten der Einzelschulen
· Keine Akzeptanz, kein Konsens für notwendige Veränderungen