Außenwirk- samkeit in der Region
Wir sind hier – wir sind sichtbar – wir sind Standortfaktor
Wie werden Mittelschulen in ihrer Region „sichtbar“? Wie treten Mittelschulen in der Öffentlichkeit als Verbund auf? Diesen und weiteren Fragen zum Thema „Außenwirkung“ widmeten sich die Modellverbünde in Projekten und Fortbildungen. Ein Mittelschulverbund hat gute Chancen mehr wahrgenommen zu werden als eine einzelne Mittelschule, die häufig im Vergleich zu anderen Schularten über deutlich geringere Schülerzahlen und damit eine kleinere Elternschaft verfügt.
Auszug aus den Statements der Modellverbünde
Merkmale guter Öffentlichkeitsarbeit im Verbund:
· Die Einzelschulen treten in der Öffentlichkeit als Verbund auf, einheitlich, transparent, außenwirksam.
· Erfolge werden vom Verbund in einer starken und effektiven Öffentlichkeitsarbeit dargestellt und es wird Wert auf eine positive Außenwirkung gelegt. Die wohnortnahe Mittelschule bleibt erhalten, die Schulen eines Mittelschulverbunds sind gegenüber anderen weiterführenden Schulen konkurrenzfähig.
· Wertvolle Kooperationen in der Region kommen zustande.
Faktoren, die gute Außenwirkung im Verbund fördern können:
· Verbund in der Einzelschule sichtbar machen: Verankerung des Verbundgedankens bei Lehrkräften, Schüler/-innen, Eltern und in der Region
· Aufbau eines positiven Images der Einzelschule in der Heimatgemeinde
· Einheitliches Erscheinungsbild im Verbund (Logo, Homepage etc.
· Gemeinsame Kooperationspartner im Verbund
· Gemeinsame Beratungskräfte im Verbund auch extern an den Standorten
Faktoren, die gegen eine gute Außenwirkung der Mittelschulen arbeiten:
· Image der MS allgemein in der Gesellschaft, fehlende politische Unterstützung
· Konkurrenz: Wirtschaftsschule, wachsende Realschulen, Schulen ohne Sprengelregelung
· Nicht ausreichend qualifizierte Lehrkräfte, Lehrermangel
· Mittelschule wird oft nicht als weiterführende Schule dargestellt