Ausbildungs- messe
Verbund: München Süd-Ost
Thema: Planung und Durchführung einer Jobrallye im Verbund
Beschreibung:
1. Festlegen der Teilnehmer/-innen durch die Verbundkoordinatorin:
· Verbundkoordinator/-in
· Schulleitungen der Verbundschulen
· Jade-Beauftragte
· Achtklasslehrkräfte der Schulen
· Schule-Wirtschaft-Lehrkräfte
· Projekt-Lehrkräfte
· Externe Partner (bei uns Bildungslokal)
2. Umsetzung der Aufgaben
2.1 Firmensuche (Jade, Schule/Wirtschaftsbeauftragte/Externe Partner)
Anschreiben an Firmen entwerfen und verteilen (Wichtig: Praxisteil der Firmen)
2.2 Organisatorisches – Ablauf
· Festlegen von Ort (Turnhalle) und Zeit (8.00 bis 15.00 in zwei Schichten je zwei Schulen)
· Erstellen eines Lageplans der Stände
· Erstellen des Ablaufplans für Schüler/-innen und Lehrkräfte
· Entwerfen der Briefe an Eltern und an Schüler/-innen (Versendung nach späterer Besprechung durch die Verbundkoordinatorin)
· Erstellen Teilnahmebestätigungen für die Schüler/-innen
· Catering für Lehrkräfte und Arbeitgeber/-innen in der Pause organisieren
· Benötigtes zusätzliches Equipment für die Firmen abfragen (Tische, Stühle, Stellwände etc.)
2.3 Festlegungen zu Fotos und Pressemitteilungen treffen
· Festlegen, wer Fotos macht
· Festlegen, wer eine Pressemitteilung erstellt und verschickt
3. Aktionen der Klassenlehrkräfte
· Angebotene Workshops auf Schüler/-innen verteilen (Wichtig: Pro Schule Anzahl der Plätze festlegen)
· Schüler/-innen wählen im Vorfeld Workshops aus
· Organisatorisches mit Schüler/-innen und Lehrkräften im Vorfeld klären (Anfahrt, Verhalten etc.)
· Fotoerlaubnis der Schüler/-innen einholen
WICHTIG für die Punkte 1 bis 3:
· Absprachen treffen
· Der Verbundkoordinatorin ist die zentrale Schnittstelle
6. Der Tag der Rallye
· Ablaufplan einhalten
· Allgemeines akustisches Signal zum Stationenwechsel verwenden
· Aufbau der Firmen muss VOR dem Rallyebeginn erfolgt sein
· Orientierungsschilder anbringen
· „Shuttle-Service“ bei Bedarf, damit Schüler/-innen den Veranstaltungsort finden
· Zentrale Begrüßung und zentrale Verabschiedung sicherstellen
· Klassenleitungen haben stets Aufsichtspflicht (muss im Vorfeld kommuniziert sein)
· Pause für Firmen miteinkalkulieren, wenn die Rallye in zwei Schichten erfolgt
· Schüler/-innen müssen Teilnahmebestätigung (=Laufzettel) dabeihaben
· Dankesbrief mit Feedback an die Firmen verteilen
7. Feedback / Fazit
· Die Job-Rallye im Mittelschulverbund Südost München ist stets ein voller Erfolg
· Die Schülerinnen und Schüler profitieren enorm von dieser niedrigschwelligen Form der Berufsorientierung
· In einer Feedback-Runde werden geeignete aber auch ungeeignete Firmen identifiziert
· Es sollen möglichst viele verschiedene Berufsfelder geboten werden
· Firmen sollen frühzeitig angesprochen werden, Ersatzfirmen sollten eingeplant werden
Padlet zur Jobralley (Screenshot)
Verbund: Vierstädtedreieck
Thema: Tag der Berufsorientierung - analog und digital
Beschreibung:
Verbund:
· Knotenpunkt zwischen den Schülerinnen und Schülern sowie der Wirtschaft
Tag der Berufsorientierung vor Ort (Berufsmesse)
· Einmal im Jahr stattfindender Tag der Berufsorientierung in enger Zusammenarbeit der Schulen im Verbund
· Einbindung privater Firmen, gemeinnütziger Einrichtungen und staatlicher Stellen aus der Region
· Rund 60 Vertreter/-innen dieser Anbieter stellen ihre Berufsbilder am Tag der BO vor Ort vor
· Für den Verbund zuständige Berufsberater der Agentur für Arbeit ebenfalls präsent
· Synergieeffekte durch Teilnahme aller Schülerinnen und Schüler der entsprechenden Klassen im Verbund
· Information über Berufe und mögliche Arbeitgeber mittels Workshops
· Vermittlung von Kontakten und Praktika an Infoständen der Anbieter
· Berufserkundungsbogen für Schüler/-innen zur Bestätigung der Anwesenheit an Infoständen bzw. Kontaktaufnahme mit Firmen
· Gewinnspiel mit je 2 Gewinnern aus den Schulen im Verbund
· Sachaufwandsträger gemeinsam mit allen Schulleitungen vor Ort, reger Austausch und geschlossenes Bild nach außen wird gestärkt
· „Schüler lernen von Schülern“: Schüler-Berufsorientierungsteam unterstützt jüngere Schüler/-innen vor Ort bei der Suche von Praktikumsplätzen und der Orientierung auf der Messe durch Beschilderung usw.
Digitaler Tag der Berufsorientierung
· Coronabedingter virtueller Tag der Berufsorientierung in 2020/2021
· Fragen und fertiges Lösungsblatt für Lehrkräfte resultierend aus einem Gedankenaustausch der Schulleitungen im Mittelschulverbund
· Entwicklung eines Fragenkataloges für Schülerinnen und Schüler bezugnehmend auf Angaben der Unternehmen in der digitalen Berufsorientierungsplattform
· Verbreitung eines Einladungsvideos (von Schüler/-innen der MGS Eschenbach wurde ein Einladungsvideo für alle teilnehmenden Schulen im Schulverbund erstellt) an den Verbundschulen, z.B. durch Einbindung in die jeweiligen schuleigenen Webseiten
Digitale Berufsorientierung auf MGS-Homepage
· Ausbildungsplattform auf Webseite der MGS für Jugendliche des Schulverbundes und deren Eltern
· Auskunft über Vielzahl von Berufsfeldern und aktuelle Ausbildungsangebote sowie Möglichkeiten der Kontaktaufnahme
· Unabhängig von Unterrichts- und Ferienzeiten
· Gedacht als Alternative zu den coronabedingten Beschränkungen auch in Pandemiezeiten
· Unternehmen beantworteten einen von Schüler/innen entworfenen Fragebogen mit den dringlichsten Fragen (z.B. Länge der Ausbildungszeit, Vergütung, Übernahme nach Ausbildung etc.)
· Einstellung der ausgefüllten Vorlagen auf separater Seite der Homepage in ABC-Register mit entsprechenden Firmenlogos
· Bis zu 240 Ausbildungsberufe digital verfügbar. Hierbei stellen einige Firmen, beispielsweise 5 Mechatroniker ein, somit ist die Zahl der eigentlich vorgestellten Ausbildungsplätze deutlich höher
· Kontinuierliche Aktualisierung der Firmeninformationen
Gemeinsame Praxisprojekte
· Gemeinsame Umsetzung von praktischen Vorhaben im Zuge von 500 Euro-Projekten
· Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen
· Schüler/-innen arbeiten praktisch, Begegnungen werden geschaffen
· Ausstellung der Produkte der gemeinsamen Projekte an jeder Schule, beispielsweise Metallfiguren vor den Schulgebäuden im Verbund
Verbund: Regnitztal
Thema: Ausbildungsmesse im Verbund
Beschreibung:
Im Vorfeld:
- Generieren der möglichen Firmen durch
Ø IHK
Ø HWK
- Kontaktaufnahme Aktivsenioren und Planung des Coachings mit Feedback
- Messehalle (Regnitzarena) buchen
- Einladungsschreiben an Firmen verschicken
- Medien und Ehrengäste einladen
- Teilnehmerliste erstellen
- Messeplan und Aufbauplan erstellen
- Vorstellungsterminplan für die SchülerInnen erstellen (je 20 Minuten)
Durchführung
- Coachingtermine an beiden Schulen durchführen
- Bewerbungsmappen/Online-Bewerbungen im Unterricht besprechen
- Portfoliomappen an die Schüler/innen herausgeben
- Aufbau überwachen
- Eröffnungsveranstaltungen mit Ehrengästen und Reden
- Messe an zwei Tagen
Rückschau:
- Mit Messeteilnehmern und Schüler/innen als Online-Umfragen
- Anregungen aufnehmen und umsetzen
- Neue Messe: Oktober 2024
Benefits:
- Firmen erhalten direkten Kontakt zu Schüler/innen, im Gegensatz zu reinen Besuchsmessen.
- Die Ausbilder/innen können sich sofort einen ersten Eindruck verschaffen und die ausgewählten Kandidat/innen zu Probearbeiten einladen.
- Die Schüler/innen werden für Probearbeiten von der Schulleitung freigestellt.
- Die Hemmschwelle bei Schüler/innen wird durch die intensive Betreuung im Vorfeld abgebaut.
- Die Schüler/innen sind durch die Aktivsenioren (ehemalige Führungspersonen aus der Wirtschaft) perfekt auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet durch die Simulation von Gesprächen im einstündigen (!) Einzelcoaching.
- Die Kosten der Aktivsenioren werden durch die Standmieten abgefangen.
- Die Schüler/innen haben sich auf die Firma und den Wunschberuf im Vorfeld vorbereitet und sind/wirken dadurch kompetenter.
Probleme:
- Die Firmen, die nur wenige Bewerber/innen hatten, sahen zwei volle Tage als verloren an, weil sie selten besucht wurden.
- Kleine Handwerksbetriebe mit nur wenigen Mitarbeiter/innen, nahmen nicht teil, weil sie keinen Mann entbehren konnten, um die Aufträge zu erfüllen.
- Die manuelle Einbuchung der Zeitslots durch die Schulleitung war für circa 200 Schüler/innen sehr zeitaufwändig.
Dadurch ergebende Änderungen für die Messe 2024:
- Wir halten die Anwesenheitsspanne der Betriebe flexibel – wenig Bewerber/innen, weniger Anwesenheitsdauer
- Kleine Firmen greifen wir durch Handwerkstage an den Schulen ab.
- Wir bemühen uns derzeit um ein Buchungsprogramm. Die Gemeinde hat die Übernahme der Programmierungskosten zugesagt. Wenn wir das haben, halten wir die Messe jährlich ab.
Links:
Verbund: Donau-Günz
Thema: Messe Berufsorientierung
Beschreibung: