Universitäre Mittel
Die «Universitären Mittel» setzen sich einerseits aus dem Beitrag des Kantons Zürich und den Beiträgen des Bundes sowie der anderen Kantone zusammen (Grundfinanzierung). Andererseits nehmen wir Mittel aus der Erbringung von Dienstleistungen sowie aus Studiengebühren ein.
Der Kanton Zürich finanziert uns mit einem jährlichen Globalbudget von rund 760 mCHF (2024). Der kantonale Finanzierungsbeitrag stellt dabei eine Verhandlungsgrösse dar und wird jedes Jahr – auf Basis der wirtschaftlichen Situation und des Steuersubstrats – mit dem Kanton Zürich ausgehandelt. Die wirtschaftliche Situation des Kantons Zürich hat somit einen wichtigen Einfluss auch auf unsere finanzielle Entwicklung.
Die Höhe des Bundesbeitrags gemäss des Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetzes (HFKG) hängt von einem politischen Prozess, der Höhe des Gesamtbeitrags sowie der leistungsbezogenen Beiträge (70% Lehrleistung, 30% Forschungsleistung) auf Basis der entsprechenden Verteilschlüssel ab.

klicken für Vergrösserung
Die Beiträge der übrigen Kantone gemäss der Interkantonalen Universitätsvereinbarung (IUV) leiten sich aus der Anzahl der jeweils entsandten Studierenden und dem je nach Fächergruppe entsprechenden Beitragssatz ab. Mit der IUV-Revision gelten ab 2022 die folgenden Sätze:
- I: Geistes- und Sozialwissenschaften: 9'720 CHF (p.a.)
- II: Exakte / Naturwissenschaften, Vorklinik: 23'350 CHF (p.a.)
- III: Klinik: 46'700 CHF (p.a.)
Rund 10% des jährlichen Ertrags erwirtschaften wir selbst durch die Erbringung von Dienstleistungen (z.B. Tierspital, Zentrum für Zahnmedizin, Institut für Rechtsmedizin oder universitäre Museen).
Die Studiengebühren machen mit jährlich circa 34 mCHF rund 2% unseres Gesamtertrags aus.