Medien- konzept
Verbund: Vierstädtedreieck
Thema: Verbundeigenes Medienkonzept
Beschreibung:
Das Ziel:
Die bereits gepflegte intensive Zusammenarbeit der Schulen im Verbund sollte seinen Niederschlag in einem gemeinsamen Medienkonzept finden. Intention war es, den Schülerinnen und Schülern hinsichtlich ihrer digitalen Bildung einen problemlosen Wechsel zwischen den einzelnen Schulen zu ermöglichen. Ein solcher Wechsel findet regelmäßig statt aufgrund der unterschiedlichen Profile der vier Schulen (M-Zug, R-Zug, Inklusion, individuelle Förderung).
Darüber hinaus wurden gemeinsame Fortbildungsangebote gewünscht. Ein größerer Pool würde es den Lehrkräften ermöglichen, passendere Angebote zu finden. Auch würden gemeinsame Fortbildungen die Kommunikation im Verbund fördern. Als nicht unerheblicher Vorteil wurde schließlich die Nutzung von Synergieeffekten gesehen. Die Arbeit zur Aktualisierung des Konzepts musste bzw. muss nicht viermal, sondern nur einmal geleistet werden.
Für alle Verbundschulen völlig identisch erstellt wurden das Mediencurriculum sowie der Fortbildungsplan, also der erste und zweite Teil des Medienkonzepts. Noch abweichend voneinander gestaltete sich der dritte Teil, das Ausstattungskonzept. Dies war notwendig, da die digitale Ausstattung an den vier Schulen noch voneinander abwich. Aber auch hier wurden Schritte eingeleitet zu einer Annäherung:
· Vorstellung des gemeinsamen Konzepts in der Schulverbundsitzung
· Bürgermeisterrunde zur Diskussion gemeinsamer Schritte mit dem Ziel „Angleichung der Ausstattung“.
Die Eckpunkte der verbundeigenen Medienbildung:
Der Inhalt des Medienkonzept basiert auf
· den amtlichen Vorgaben (LehrplanPlus, Medienkompetenzrahmen),
· den Ergebnissen der Befragung der verschiedenen Zielgruppen (Lehrkräfte, Elternschaft und der Schüler und Schülerinnen der betroffenen Schulen) und
· wissenschaftlichen Erkenntnissen insbesondere aus den Bereichen Medienpädagogik und Psychologie.
Der Inhalt des Medienkonzepts:
· Alle Schülerinnen und Schüler sollen eine vergleichbare umfassende Medienkompetenz erreichen und individuell entsprechend ihrer Vorerfahrungen in der Medienkompetenz gefördert und gefordert werden.
· Eine Festlegung auf ein spezielles Medium soll bewusst nicht erfolgen. Vielmehr sollen die Schüler breit aufgestellt werden, also fit im Umgang mit PC und entsprechenden Programmen als auch versiert im Umgang mit Handy, iPad und vielgestaltigen Apps gemacht werden. Auf grundlegende Kenntnisse zum Thema Sicherheit (Cybermobbing, Suchtgefahr, …) wird Wert gelegt.
· Im Zentrum steht die zielführende Umgestaltung des Unterrichts, bei der alle Fächer einen Beitrag leisten sollen. Die bestehenden schulinternen Konzepte sind einzubinden. Ein ausschließlich auf Medien fokussierter Unterricht ist zu vermeiden.
· Ein wesentliches Element der Digitalisierung ist die intensive Fortbildung der Lehrkräfte, die dem Einsatz der Medien sowohl vorangeht als auch diesen begleitet.
Die Schritte auf dem Weg zur Verwirklichung:
· Vergleich der in der Vergangenheit erstellten Mediencurricula der vier Mittelschulen; Sie orientierten sich alle am in Mebis hinterlegten Kompetenzrahmen für Medienbildung an bayerischen Schulen
· Festlegung der Form des gemeinsamen Mediencurriculums
· Erstellung des Curriculums einschließlich der Kompetenzbögen
· Erstellung eines Mebis-Kurses „Verbund Vierstädtedreieck –Medienkompetenzerwerb + Ideenpool“
· Hinterlegung der „alten“ Curricula im Mebis-Kurs als ergänzender Ideenpool für mögliche Unterrichtsinhalte
· Erstellung eines Ordners für empfehlenswerte Unterrichtsbeispiele im Mebis-Kurs im Hinblick auf den Medienkompetenzerwerb
· Zusammenführung der Fortbildungsbedarfe der Einzelschulen und Erstellung eines gemeinsamen Fortbildungsplans
Der Umgang mit dem gemeinsamen Medienkonzept:
· Ausgabe des Kurseinschreibeschlüssels an alle Lehrkräfte des Verbunds, die damit Zugriff auf das Curriculum und den Fortbildungsplan des Medienkonzepts und auf den Ideenpool haben
· Entsprechende Umsetzung der Medienbildung im Laufe des Schuljahres 2022/23
· Austausch der Erfahrungen bei der Umsetzung der Ziele
· Anpassung des Curriculums bei auftretenden Änderungsbedarfen bis zum Ende des Schuljahres
· Fortwährend Sammlung und Speicherung von empfehlenswerten Unterrichtsbeispielen im mebis-Kurs-Ordner
· Umsetzung des Fortbildungsplans des Schuljahres 2022/23
Links:
Verbund: Schulverbund Oy-Mittelberg;Pfronten
Thema: Entwicklung eines verbundeigenen Medienkonzepts über die 1:1 Ausstattung mit Endgeräten in den M-Klassen
Beschreibung: Beide Schulen nehmen am Pilotversuch „Digitale Schule der Zukunft“ des StMUK teil. Es bestanden und bestehen unterschiedliche Philosophien hinsichtlich der Geräteausstattung (Dienstgeräte, Leihgeräte und Schülergeräte). Die Mittelschule Pfronten verwendet iPads und Microsoft-Geräte. Die Mittelschule Oy verwendet Chromebooks.
Umsetzung:
Die Herausforderung bestand darin, dass in den M-Klassen iPads und Chromebooks als Mischumgebung Verwendung finden. Im laufenden ersten Schuljahr gab es keine nennenswerten Probleme.
Verbund: Regnitztal
Thema: Verbundeigenes Medienkonzept
Beschreibung: