Schulprofile
Verbund: Rosenheim 1
Thema: Ausbau der Profilbildung im Schulverbund
Beschreibung:
Ausgangssituation:
· GTK-Klassen an beiden Schulen
· Schwindende Schülerzahlen in den Regelklassen
· Übergangsklassen an beiden Schulen
· M-Zug an der Mittelschule am Luitpoldpark
· Bau einer Mensa an der Mittelschule am Luitpoldpark
· Gefahr der Auflösung der MS in Westerndorf St. Peter
Ziel:
Beide Standorte des Verbunds Rosenheim 1 erhalten
A. Erste Phase der Verstärkung der Profilbildung nach dem Motto "Starke Schulen – starker Verbund":
· Schrittweise Verlagerung des M-Zuges an die Mittelschule Westerndorf St. Peter
· Schrittweise Verlagerung der GTKs an die Mittelschule am Luitpoldpark
1. Erarbeitung von Lösungsvorschlägen durch beide Schulleitungen innerhalb des Verbundes
2. Vorstellung der Ergebnisse im Staatlichen Schulamt
3. Diskussion und Zustimmung innerhalb des Staatlichen Schulamtes
4. Vorstellung der Ergebnisse in der Stadtverwaltung
5. Abstimmung im Stadtrat und Zustimmung
6. Information der Kollegien durch die Schulleitung und Schulamt
7. Information der Elternschaft durch die Schulleitung
8. Beginn der Durchführungsphase innerhalb der Klassenbildung
9. Geplante Evaluation nach 5 Jahren
B. Zweite Phase der Verstärkung der Profilbildung nach dem Motto "Starke Schulen – starker Verbund":
Verlagerung sämtlicher Deutschklassen der Mittelschule Westerndorf St. Peter an die Mittelschule am Luitpoldpark.
1. Absprachen der Schulleitungen
2. Vorstellen der Ergebnisse im Schulamt
3. Zustimmung des Schulamtes
4. Vorstellung der Ergebnisse in der Verwaltung der Stadt Rosenheim
5. Information der Kollegien
6. Information der Elternschaft (Elternbrief)
7. Beginn der Durchführung mit der Klassenbildung
8. Geplante Evaluation nach 3 Jahren
Benefits:
· Konzentration von Schülern auf jeweils einen Standort, dadurch nimmt keine Schule der anderen Schüler/-innen weg
· Optimale Nutzung der Einrichtung für den GTK-Bereich an MS am Luitpoldpark
· Klare Strukturierung für die Elternschaft
· Keine Aufteilung auf verschiedene Schulen von Geschwistern in den Migrationsfamilien durch die Verlegung der Deutschklassen an einen Standort
· Erhalt beider Schulstandorte
· Erleichterung der Zusammenarbeit der Schulleitungen durch klare Aufteilung
· Vermeidung von Schülertransport zur gemeinsamen Durchführung von Profilfächern und der daraus folgenden positive Konsequenzen:
o Einsparung von Kosten
o Erleichterung des Schulalltags für Schüler/-innen und Lehrkräfte
o Vereinfachte Organisation und Planungserleichterung beim Stundenplan
Verbund: Donau-Günz
Projektthema: Profilierung der Einzelschulen
Beschreibung:
Profilierung der Einzelschulen nach Abstimmung im Verbund, zum Beispiel:
· Inklusion: Die Grund- und Mittelschule Leipheim hat es sich zur Aufgabe gemacht, Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf bestmöglich zu fördern, zu inkludieren und für den Arbeitsmarkt stark zu machen.
· Medienreferenzschule/Vorbereitungsklassen: Die Freiherr-von-Stein Mittelschule in Ichenhausen fungiert als Ankerschule „digitale Bildung“ im Landkreis, legt entsprechend ihren Schwerpunkt auf den Aufbau von digitalen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler. Des Weiteren ist sie Angebotsschule für die Vorbereitungsklassen VK1 und VK2 für den gesamten Landkreis Günzburg.
· D-Klassen/P-Klassen/Ganztag: Die Maria-Theresia Mittelschule Günzburg setzt einen deutlichen Schwerpunkt auf die Beschulung im gebundenen Ganztag. Darüber hinaus wird deren Angebotsportfolio durch Deutschklassen sowie eine Praxisklasse ergänzt.
· Berufswahlsiegel/Begabtenförderung: Ein wichtiger Baustein im Berufsorientierungskonzepts der Mittelschule Wasserburg ist die erneute Zertifizierung als Berufswahlsiegel-Schule.
Ergänzend trägt sowohl zur Stärkung der Einzelschule als auch zur Stärkung des gesamten Verbundes
bei, dass M-Klassen ab der 7. Jahrgangsstufe sowohl im gebundenen Ganztag als auch als
Halbtagsmodell besucht werden können. Dieses Angebot ist im Verbund fest etabliert und wird von
den Eltern als Wahlmöglichkeit sehr geschätzt.
Verbund: Rhön
Thema: Fachbereichsleitungen als Qualitätssteigerung im operativen Tagesgeschäft
Beschreibung:
Ausgangslage:
Die Weiterentwicklung der Mittelschulen hin zu eigenverantwortlichen Schulen verändert die Rollendefinition der Schulleitung, die mit einer massiven qualitativen und auch quantitativen Zunahme an Aufgaben konfrontiert wird. Dies führt nicht selten zu einer reinen Verwaltung der Schule vor Ort, weil eine Gestaltung aufgrund der dauernden drohenden Überforderung nicht mehr oder nur in Ansätzen möglich ist. Es wird reagiert, aber nicht mehr agiert.
Prozess:
Dieser Tatsache begegnete der Schulleiter der Mittelschule Bad Brückenau mit der Einführung von Fachbereichsleitungen (siehe beigefügte Geschäftsverteilung). Voraussetzung für ein Gelingen dieser Art von Leitung an einer größeren Schule ist es, die Hierarchie an der Schule – die ja vorgegeben ist – möglichst flach zu halten und die Schule modern zu führen:
- Qualifizierte Lehrkräfte der Schule übernehmen hierbei Tätigkeiten, die normalerweise der Schulleitung zugeordnet sind.
- Sie treffen in diesen Bereichen eigenständige Entscheidungen, bringen Ideen ein und sorgen nicht zuletzt für eine qualitative Multiperspektivität.
- Regelmäßige Gespräche sorgen für die umfassende Information des Schulleiters, sodass eine Verselbstständigung nicht stattfindet.
- Letztverantwortlich bleibt der Schulleiter.
- Die stellvertretende Schulleitung wird zunehmend in das administrative Geschäft der Schulleitung integriert. Personalgewinnung, strategischer Personaleinsatz, Vergabe von Arbeitsverträgen etc. und auch die inhaltliche Ausrichtung der Schule sind hier zunehmend Themen.
Mehrwert für die Organisation Schule
- Entscheidungen werden transparenter, valider und von vielen Lehrkräften mitgetragen.
- Das operative Geschäft gelingt, selbst wenn die Schulleitung nicht anwesend ist.
- Es entsteht keinerlei Leistungsabfall.
- Schule vor Ort bekommt für die dort arbeitenden Lehrkräfte eine Bedeutung nach dem Motto „Meine Schule, wir gestalten“.
- Die Schulleitung nutzt selbstverständlich auch die Fachbereichsleitung zur Personalentwicklung. Lehrkräfte, die mittel oder -langfristig Führung übernehmen wollen, können sich ausprobieren. Sie lernen unmittelbar und ständig.
Verbund: Deggendorf-Metten
Thema: Qualitätsstandards im Verbund durch Profilierung schaffen und erhalten
Beschreibung:
1. Sicherung und Weiterentwicklung eines attraktiven, qualitätsvollen, auf die Region abgestimmten Bildungsangebots durch die Profilierung der Einzelschulen in Abstimmung mit dem Verbund
Beschreibung:
Angebote zum Ganztag/zur Inklusion mit den Vorteilen einer berufsorientierenden Beschulung hervorheben, insbesondere die Positionierung innerhalb der Deggendorfer Schullandschaft
· Gemeinsames Leistungskonzept
· Planung und Durchführung einer abgestimmten Projektprüfung
2. Passgenaue gemeinsame Lösungen für schwierige Beschulungssituationen entwickeln
z.B. durch die Etablierung einer Flexiblen Trainingsklasse wie bereits in München praktiziert
Verbund: Rhön
Thema: Profilbildung der Einzelstandorte (Inklusion, D-Klassen light)
Beschreibung:
1. Ausbau des Schwerpunktes Inklusion
· Enge Kooperation mit der Sinntalgrundschule Wildflecken (Schulprofil Inklusion)
· Enge Kooperation mit dem Förderzentrum St. Martin der Caritas Schulen GmbH
· Fortbildung des Kollegiums: Teilnahme an dem Modellversuch „rechenschwache Schüler/-innen“ der Universität Bayreuth, Teilnahme an der Fortbildungsreihe „Inklusion“, Fortbildung: Leistungsmessung im Rahmen inklusiver Beschulung
· Ausstattung der Schule mit geeigneten Fördermaterialien
· OGS mit Fachkräfte-Personal
· JaS
· Schulpsychologin am Standort
· Enge Kooperation mit dem Caritas-Kinder- und Jugenddorf im Sprengel
2. Angebot von D-Klassen (light)
· Ausbildung einer Lehrkraft in DaZ
· Beraterin Migration des Landkreises am Standort
· Einsatz qualifizierter Drittkräfte (Lehrer/-innen, Dolmetscher/-innen)
· Ausstattung mit geeigneten Schulbüchern, Fördermaterialien, Tablets, Ting-Stiften etc.
Handlungsbedarf:
Aufgrund der Profilbildung werden Schüler/-innen nach ihren Bedarfen dem Schulstandort zugewiesen, somit kann am Standort der Sinntalschule in Wildflecken der Schwerpunkt auf Inklusion und Bildung der D-Klassen gelegt werden. Dadurch bleiben zum einen die Schülerzahlen stabil und zum anderen kommt es zu einer Entlastung am zweiten Standort Bad Brückenau. Den Schüler/-innen soll ein geeignetes Förderangebot offenstehen.
Verbund: Hummeltal, Eckersdorf, Neudrossenfeld
Thema: Schulprofile
Beschreibung:
Vielfalt der Schulprofile im Verbund
- Gebundener Ganztag in der 5. und 6. Klasse in Neudrossenfeld
- Regelklassen mit offenem Ganztag 5. und 6. Klasse in Eckersdorf
- Regelklassen mit offenem Ganztag 7. bis 9. Klasse in Hummeltal
- M-Klassen 7-10 in Eckersdorf
- Brückenklasse in Eckersdorf
Ziele:
- Planungssicherheit für Schüler, Eltern, Lehrer und Gemeinden
- Vielfalt des Schulsystems in der Region anbieten
- Erhalt aller Schulstandorte des Verbunds

Verbund: Rhön
Thema: Bildung neuer Klassenstrukturen im Verbund – „Übergangsklasse light“
Beschreibung:
Bildung einer „Übergangsklasse light“ zur Förderung aller DaZ-Schüler/-innen (Deutsch als Zweitsprache) im Schulverbund Rhön in den Klassen 5/6
Zielsetzung:
- Ausbau des Schulprofils „Inklusion“ rund um den Schwerpunkt „Sprache“ in Wildflecken
- Bildung einer Übergangsklasse light 5/6 zum Erlernen der deutschen Sprache
Voraussetzungen Klassenbildung:
- Erreichen der Migrationsteilung an einem Schulstandort, um eine entsprechende Stundenzuweisung zu erhalten
è 50% der Schüler/-innen einer Jahrgangsstufe haben Migrationshintergrund
è Zuweisung von Sonderbudget für Klassenteilung
- Bildung von D-Klasse 5/6 ab 13 Schüler/-innen mit Sprachförderbedarf
- Sachaufwandsträger übernimmt Kosten für den Schülertransport
Voraussetzungen in Wildflecken:
- Nur eine Klasse je Jahrgangsstufe à Migrationsteilung kann erreicht werden
- Übersichtlicher Schulstandort mit enger Anbindung an das Förderkonzept der Grundschule Wildflecken (insgesamt: ca. 130 Schüler/-innen)
- Integrationsarbeit fester Bestandteil der Grund- und Mittelschule Wildflecken
- Enge Kooperation mit dem MSD der St. Martin Schule zur individuellen Förderung
- Angebot des offenen Ganztags ist in Wildflecken verankert
- Honorarkräfte (ehemalige Grund- und Mittelschullehrkräfte) sind an der Schule zur Förderung angestellt und ergänzen das schulische Förderkonzept
- Kolleg/-innen mit Erfahrung in der Führung von Übergangsklassen und in der Beschulung von Kindern mit Förderbedarf, besonders mit Schwerpunkt Sprache, sind bereits Teil des Kollegiums
- Beraterin Migration an der Schule
Organisatorische Voraussetzungen
- Durch Schulbusse, Linienbusverkehr und Buslinie des OVF ist Busanbindung vorhanden
- Ausreichend Räume stehen zur Verfügung
- Neu ausgestatteter Computerraum und Tablets (incl. snappet-Lernplattform) ermöglichen mediengestütztes Lernen und individuelle Förderung
- Vielseitige Materialien zur Sprachförderung sind erprobt und vorhanden
Vorteile:
- Gezielte Förderung im Bereich „Sprache“ wird ermöglicht
- Schnellere Anbindung der Schüler an den Regelunterricht durch das Lernen in Übergangsklassen
- Entlastung der Regelklassen
- Erhöhung des Gesamt-Stundenbudgets im Schulverbund Rhön